Dein Körper spricht

Fehler vermeiden - erfolgreich bewerben

Körpersprache ist auch eine Sprache. Unbewusst nehmen wir sie wahr, aber deshalb ist sie nicht unbedingt weniger wichtig, als das, was wir mit Worten sagen. Und ganz besonders in einem Vorstellungsgespräch. Welches die 7 gravierendsten FEHLER in der Körpersprache sind, warum sie passieren und wie du sie vermeiden kannst, das erfährst du hier.

1. Kein Augenkontakt

Direkter Augenkontakt gibt uns das Gefühl, ganz genau betrachtet zu werden. Das kann dazu führen, dass man unsicher wird und wegsieht. Aber fehlender Augenkontakt in einem Vorstellungsgespräch wird von mehr als zwei Dritteln der Personalmanager als größter Fehler überhaupt wahrgenommen. Du solltest ihn nicht machen. Übe einfach mit Freunden, im Gespräch sicher Augenkontakt zu halten und lerne, dich dabei nicht unwohl zu fühlen.


2. Herumzappeln

Ein Vorstellungsgespräch ist immer eine Stresssituation. Dabei wird in deinem Körper vermehrt das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet. Spielen mit den Haaren, sich ins Gesicht fassen oder ähnliches „Herumzappeln“ hilft zwar, das Stresshormon abzubauen, aber es signalisiert auch Unsicherheit oder verleitet zu der Annahme, du seist eventuell nicht gut auf das Gespräch vorbereitet. Am leichtesten kannst du das vermeiden, indem du einfach deine Hände vor dir faltest wenn du zuhörst und nicht gerade selbst sprichst.


3. Kein Lächeln

Ein Lächeln erzeugt bei deinem Gegenüber in der Regel ebenfalls ein Lächeln, weil es bestimmte Nervenzellen, die sogenannten Spiegelneurone anspricht. So entsteht eine positive Atmosphäre. Wenn du nie lächelst, könnte dich dein Gesprächspartner leicht für unglücklich mit der Situation oder gar für unfreundlich halten. Lächle einfach. Das wird dir auch helfen, Ängste zu überwinden und deinen Blutdruck in dieser Stresssituation zu senken, wodurch du dich einfach insgesamt wohler fühlst.


4. Müder Handschlag

Es gibt tatsächlich wissenschaftliche Studien, die zeigen, dass ein fester Handschlag bestimmte Nervenzellen in unserem Gehirn aktiviert, die wiederum positive Gefühle von Kompetenz und Vertrauenswürdigkeit auslösen. Ein schlaffer, müder Handschlag führt also genau zum Gegenteil und drückt auch nicht gerade große Begeisterung aus. Probiere es einfach mit deinen Freunden – gebt euch fest die Hände und schüttelt sie dreimal während ihr euch dabei in die Augen seht. Und dann genauso zu Beginn des nächsten Vorstellungsgesprächs.


5. Krumme Körperhaltung

Abhängen ist cool, sich im Vorstellungsgespräch sprichwörtlich hängen lassen jedoch nicht. Eine gekrümmte oder gebückte Körperhaltung signalisiert deinem Gegenüber ein schlechtes Selbstbewusstsein. Ein vernünftiges Maß an Selbstbewusstsein ist aber in jedem Beruf ganz wichtig. Wenn du dich also zum Bewerbungsgespräch hinsetzt versuche einfach, den Rücken gerade zu halten und lege beispielsweise einen Arm auf die Stuhllehne – bequem, aber mit Körperspannung und ohne dabei zu verkrampfen.


6. Verschränkte Arme

Die Arme vor dem Körper zu verschränken ist psychologisch betrachtet eine klassische Form der Körpersprache, um mit Angst oder Unsicherheit umzugehen. Und genau das spürt auch dein Gegenüber. Dass ein Vorstellungsgespräch nicht die angenehmste und komfortabelste Situation ist, wissen wir alle. Aber du möchtest ja trotzdem einen positiven, selbstbewussten Eindruck hinterlassen. Also halte deine Arme voneinander fern und nutze sie, damit angemessen zu gestikulieren, wenn du sprichst. Das unterstreicht nämlich das von dir Gesagte enorm – im besten Sinne.


7. Übertriebenes Kopfnicken

Experten für emotionale Intelligenz interpretieren andauerndes und übertriebenes Kopfnicken in einem Gespräch als Ausdruck unserer Ängste um Anerkennung. Allerdings könnte es auch dazu führen, dass dein Gesprächspartner den Eindruck gewinnt, dass du nicht alles verstehst, worum es gerade geht oder vielleicht gar nicht richtig zuhörst. Also nicke nur, wenn es tatsächlich Sinn macht und frage lieber nach, wenn du etwas nicht wirklich verstanden hast.


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